Elektrotherapie

Elektrotherapie Kreis Ludwigsburg

Elektrotherapie - Ein zusätzliches Heilmittel 

Bei der Elektrotherapie werden ein oder mehrere Körperteile mit verschiedenen Stromformen behandelt. Je nach Krankheitsbild entscheidet Ihr Physiotherapeut oder behandelnder Arzt, welche Art und mit welcher Dauer eine Stromanwendung durchgeführt wird. 

Welche Wirkung hat die Elektrotherapie?

Dies hängt von der gewählten Stromform ab. Unser Physiotherapeuten-Team stellt Ihnen die gängigsten Stromformen, die in der Physiotherapie angewendet werden, vor:

Akute oder chronische Verletzungen des Bindegewebes zählen mit zu den häufigsten Ursachen, weshalb Patienten einen Physiotherapeuten aufsuchen. In beiden Fällen ist das richtige Management durch Ihren Arzt und Physiotherapeuten wichtig. Während in der ganz akuten Phase einer Verletzung eher Ruhe, Kompression, Eis und Hochlagern bzw. eine Stabilisation des Wundgebietes angeraten wird, sollten im weiteren Verlauf physiologische Bewegungsreize Anwendung finden, um die Heilung zu unterstützen. Ultraschall kann die Wundheilung in dieser Phase positiv beeinflussen und diese ohne Nebenwirkungen verkürzen. Mit Hilfe eines Ultraschallkopfes und eines Gleitmittels auf der Haut werden Schmerzen gelindert und die Zellaktivität im Bindegewebe gesteigert.


Bei der Behandlung mit niederfrequenten Reizströmen wird die natürliche Leitfähigkeit des menschlichen Körpers genutzt. Ihr Physiotherapeut legt meist zwei oder vier Elektroden auf der Haut des entsprechenden Körperabschnittes an. Mit Hilfe dieser  Elektroden werden geschwächte Muskeln durch Impulsströme stimuliert, um sich zusammenzuziehen und anzuspannen. Ziel dieser Anwendung ist es somit, die Funktion der Muskulatur zu erhalten und eine weitere Schwächung zu verhindern.

Eine besondere niederfrequente Reizstromtherapie ist die TENS – die Transcutane elektrische Nervenstimulation. Bei dieser Anwendung werden ebenfalls sichtbare Muskelzuckungen hervorgerufen, wodurch die körpereigene Ausschüttung schmerzhemmender, opiumartiger Stoffe angeregt wird. Einsatz findet diese Art der Reizstromtherapie in der Physiotherapiepraxis bei chronischen Schmerzen und Nervenschmerzen.

Bei dieser Form der Stromanwendung werden mittelfrequente Wechselströme, sogenannte Interferenzströme verwendet. Eine Schmerzlinderung oder eine stimulierende Wirkung mit einer Muskelkontraktion und anschließender Muskelentspannung werden beschrieben. Dies steigert die Durchblutung, reduziert Schwellungen und lockert die Muskulatur. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2018 zeigt zudem eine Muskel stimulierende Wirkung mit höheren Kraftveränderungen als mit einem niederfrequenten Strom. 

Hochfrequenter Wechselstrom führt zur Erwärmung des Gewebes. Tiefer liegende Gewebeschichten werden dadurch besser durchblutet und es tritt eine Schmerzlinderung bei Gelenkerkrankungen und Muskelschmerzen ein. 

Wann darf keine Elektrotherapie angewendet werden?


In erster Linie sollte man bei folgenden Erkrankungen bzw. Gegebenheiten auf eine Elektrotherapie verzichten:

Herzschrittmacher

Metallimplantaten

Fieberhaften Infekten

Tumoren

Hautverletzungen, Hautirritationen

Angst vor Strom

 

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